Komponenten

Drehrohröfen

Die von uns konstruierten und gebauten Drehrohröfen werden zur thermischen Behandlung von Schüttgütern in der Zement- und Baustoffindustrie, der Chemieindustrie, der Abfallwirtschaft und Recyclingindustrie, der Hüttenindustrie sowie in der Steine- und Erdenindustrie eingesetzt.
Wir liefern sowohl direkt als auch indirekt beheizte Öfen, mit und ohne Einbauten.

Der Drehrohrofen wird für die vielfältigsten Prozesse der thermischen Stoffwandlung von rieselfähigen, körnigen Schüttgütern eingesetzt. Die Schüttgüter können im Drehrohrofen kalziniert (Kalk), gesintert (Zement), geröstet (Phosphat), gebläht (Blähton), regeneriert (Kalkschlamm) oder in ihrer Kristallstruktur verändert werden (Aluminiumoxid). Das Schüttgut wird im Gegenstrom zum heißen Gas geführt. Die für die Stoffwandlung benötigte Wärmemenge mit der erforderlichen Temperatur wird am Ausgang des Drehrohrofens durch die eintretenden Heißgase zugeführt. Die Heißgase werden mittels eines Primärenergieträgers (Gas, Öl, Kohle) bereitgestellt, oder heute immer mehr aus energetischen Gründen mit Abfallbrennstoffen durch einen Brenner dem Drehofen direkt zugeführt. Die Quantifizierung der verfahrenstechnischen Möglichkeiten mit Aussagen zum Rohstoff und der Zielstellung für das Brennprodukt bestimmen die Dimensionierung des Drehofens.
Die Laufringe stützen das Gewicht des Drehofens über die Laufrollen und die Fundamente ab und sind entsprechend der Drehofenlänge zwei- oder mehrfach abgestützt. Die Laufringe können fest auf dem Ofenzylinder verschweißt oder verzahnt angeordnet sein. Anderseits können lose Laufringe in Drehrichtung einen Schlupf zulassen um die durch thermische Veränderungen bedingten Durchmesserdifferenzen zwischen Drehofen und Laufring auszugleichen. Die Laufrollen können als Gleit- oder Wälzlager ausgeführt werden. Druckrollen oder eine hydraulisch Ofenlängsführung begrenzen die, durch die Neigung des Drehofens und die thermisch bedingte Längsausdehnung des Ofenmantels, auftretenden Verschiebungen.
Der Antrieb des Drehofens erfolgt über einen Zahnkranz- Ritzelantrieb oder über einen Reibradantrieb. Zur Vermeidung von Falschlufteintritt in den Drehofen werden am Ofenein und -austritt Dichtungen mit aufeinander gleitenden Dichtflächen, die die Längsbewegung des Drehofens aufnehmen, eingesetzt. Die Dichtungselemente werden entweder pneumatisch oder auch durch Seilzug aneinander gepresst. Drehöfen sind ausgemauert. Die Auswahl der eingesetzten Feuerfestmaterialien wird von der thermischen Belastung, der Verschleißintensität des Schüttgutes und der chemischen Aggressivität der frei werdenden Gase bestimmt. Erfolgt die Materialaufgabe in Form des in Wasser als Schlamm aufgelösten feinkörnigen Feststoffs, so fungiert der vordere Teil des Drehofens als Trockner. Um den thermischen Prozess zu intensivieren werden Kreuzeinbauten oder Kettenvorhänge eingesetzt.

Spezielle Vorteile des Drehrohrofens sind:
- vielseitig einsetzbare Ausrüstungen für die Realisierung thermischer Prozesse im einzelnen aber auch in Kombination verschiedener Operationen;
- Einsatz für große Durchsätze und prozessbedingte, lange Verweilzeiten.

Eine Drehrohrofenanlage von ZADCON

Röhrenkühler

Der Röhrenkühler findet vorrangig Anwendung für die Kühlung von rieselfähigem, feinkörnigem Schüttgut. Der Röhrenkühler gehört zu der Familie der indirekten Kühltrommel da das Kühlmedium nicht im direkten Kontakt mit dem Schüttgut steht.

Der Wärmeübergang findet an Rohren statt, welche sich im Zylinder des Röhrenkühlers befinden. Dies können Rohre mit einer glatten Oberfläche sein oder berippte Rohre. Berippte Rohre erhöhen die Wärmeübertragungsfläche und können so den Wärmeübergang deutlich verbessern. Je feiner das Schüttgut, desto besser ist der Kühleffekt. Schüttgüter können so von ca. 350°C auf ca. 60°C gekühlt werden. Das Kühlmedium in den Rohren kann Luft oder Wasser sein.

Die Aufgabe des Schüttgutes in den Röhrenkühler erfolgt kontinuierlich im Gleich- oder Gegenstrom über eine Beschickungsschurre. Der Schüttgutaustrag erfolgt in einem Ausfallgehäuse. Beschickungsschurre und Ausfallgehäuse werden mit wirksamen Abdichtungen ausgeführt. Das Schüttgut gibt seine Wärme während des Durchgangs durch den rotierenden Röhrenkühler an das Kühlmedium ab. Die Kühlflüssigkeit wird mittels eines Zentralrohres zu- und abgeführt. Verteilerkammern sorgen für die gleichmäßige Verteilung des Kühlmediums auf die sich im Röhrenkühler befindlichen Rohrbündel. Der Luftdichte Abschluss des Röhrenkühlers erfolgt über ein Ausfallgehäuse mit Zellenradschleuse.

Der Röhrenkühler ist ein horizontal liegender, geschweißter Trommelzylinder welcher drehend gelagert ist. Der Zylinder des Röhrenkühlers wird auf zwei Laufringen in Rollenstationen mit Doppellagerungen (Wälz- oder Gleitlager), horizontal gestützt und gelagert. Der Antrieb des Röhrenkühlers erfolgt über einen Elektromotor und kann über ein Kettenrad, ein Zahnradantrieb, Keilriemenantrieb oder Reibradantrieb realisiert werden. Die Drehzahl des Röhrenkühlers ist regelbar. Die Zu- und Abführung des Kühlmediums erfolgt durch ein gut abgedichtetes Zentralrohr. Dieses Zentralrohr ist elastisch und federnd gelagert.

Spezielle Vorteile des Röhrenkühlers sind:
- große Wärmeübertragungsfläche auf kleinstem Raum realisierbar
- gute Kühlleistung
- Rohrbündel ist austauschbar
- sehr gut regelbar.

Röhrenkühler

Direkte Kühltrommeln

Die Kühltrommel ist ein direkter Drehrohrkühler und findet vorrangig Anwendung für die Kühlung von rieselfähigem, feinkörnigem Schüttgut aber auch für Kühlung von Gütern aus der Landwirtschaft wie Zucker- und Rübenschnitzel, Trockenblatt, Grünfutter, Pressschnitzel und Getreide.

Die direkte Kühltrommel gehört zu der Familie der direkten Kühltrommeln da das Kühlmedium im direkten Kontakt mit dem Schüttgut steht. Als Kühlmedium dient Luft. Der Luftkühler kann im Gleichstrom und im Gegenstrom betrieben werden. Wirksamer ist die Führung im Gegenstrom. Dies erfordert jedoch eine stärkere Schräglagerung der Kühltrommel. Das Gut gibt seine Wärme direkt an den darüberstreichenden Strom aus kühler Luft ab und verlässt die Kühltrommel mit der gewünschten Austrittstemperatur.

Die Kühltrommel ist ein horizontal liegender, geschweißter Trommelzylinder welcher drehend gelagert ist. Der Zylinder der Kühltrommel wird auf zwei Laufringen in Rollenstationen mit Doppellagerungen (Wälz- oder Gleitlager), horizontal gestützt und gelagert. Der Antrieb der Kühltrommel erfolgt über einen Elektromotor und kann über ein Kettenrad, ein Zahnradantrieb, keilriemenantrieb oder Reibradantrieb realisiert werden. Die Drehzahl der Kühltrommel ist regelbar. Die Förderung des Gutes in der Trommel erfolgt durch die Trommelneigung und durch den Einsatz von Einbauten im Trommelzylinder. Die Einbauten intensivieren und erhöhen den Wärmeübergang deutlich. Als Einbauten können in einer Kühltrommel Hubschaufeln, Kreuz- oder Quadranteneinbauten verwendet werden. Der direkte Drehrohrkühler wird, in Abhängigkeit von der Eintrittstemperatur des Schüttgutes, komplett oder partiell ausgemauert.

Das Kühlen mittels Luft in einer Kühltrommel ermöglicht die sichere und eine qualitativ gute Lagerung auch ohne übermäßig „scharfes“ Trocknen. Daraus folgt eine Verbesserung der Qualität des Produktes. Weiterhin bewirkt die im Kühlungsprozess freiwerdende Wärme ein Nachtrocknen des Gutes.

Kühltrommel

Sektionalkühler

Der Sektionalkühler findet Anwendung bei der Kühlung von fein- bis grobkörnigen Schüttgütern. Je feinkörniger das zu kühlende Gut ist, umso effektiver ist die Kühlung bei gleicher Kühlfläche. Der Wärmeübergang erfolgt durch den Kontakt des Schüttgutes mit den gekühlten Sektionsflächen. Der Sektionalkühler gehört zu der Familie der indirekten Kühltrommel.

Der Sektionalkühler besteht aus einem geschweißten Trommelzylinder, in dem 4 bis 8 durchgehende sektorenartige Kammern in spezieller Form angeordnet sind. Der Zylinder des Sektionalkühlers wird auf zwei Laufringen in Rollenstationen mit Doppellagerungen (Wälz- oder Gleitlager), horizontal und ohne Neigung, gestützt und gelagert. Der Antrieb des Sektionalkühlers erfolgt über einen Elektromotor und kann über ein Kettenrad, ein Zahnradantrieb, ein Keilriemenantrieb oder Reibradantrieb realisiert werden. Die Drehzahl des Sektionalkühlers ist regelbar. Zwischen der rotierenden und feststehenden Wasserzuleitung ist eine Spezialausführung einer Stopfbuchsabdichtung vorgesehen. Das zu kühlende Schüttgut gelangt durch die Einlaufschurre in den Sektionalkühler. Die Einlaufschurre kann mit einer Wasserkühlung versehen werden wenn der verfahrenstechnische Prozess es verlangt. Durch die Drehbewegung des Sektionalkühlers wird das zu kühlende Schüttgut in den sektionsförmigen Kammern in Längsrichtung gefördert und gelangt unter gleichzeitiger Abgabe der Wärme an die Kühlflächen zur Auslaufseite hin. Als Kühlmedium im Sektionalkühler wird Wasser bevorzugt eingesetzt. Es tritt an der Auslaufseite des Sektionalkühlers durch eine Stopfbuchse ein und fließt unter gleichzeitiger Erwärmung zur Materialeinlaufseite hin. Die Kühlflüssigkeit wird den Zwischenräumen der sektorenartigen Längskammern zugeführt. Dabei stehen die Zwischenräume mit dem Zentralraum so in Verbindung, dass durch die Drehung des Sektionalkühlers ein andauernder Austausch der Kühlflüssigkeit erfolgt. Von dort aus gelangt das Wasser durch ein Zentralrohr wieder zur Auslaufseite des Sektionalkühlers. Hier fließt es dann drucklos ab. Der betrieb des Sektionalkühlers kann im Gleichstrom oder im Gegenstrom erfolgen. Eingesetzt wird der Sektionalkühler bei Schüttgütern, die einer schonenden Behandlung bedürfen.

Spezielle Vorteile des Sektionalkühlers sind:
- intensiv-schonende Behandlung des Schüttgutes
- effektive Kühlung bei hoher Durchsatzleistung
- optimaler Energiebedarf
- sehr gut regelbar.

Sektionalkühler

Pyrolyseöfen

Die Pyrolyse findet unter Ausschluss von Sauerstoff statt. Pyrolyseöfen kommen zum Einsatz unter anderem bei der Abfallpyrolyse und sonstigen Pyrolyseverfahren.

Beispiele sind die Pyrolyse von Altreifen, Altholz, Kokosnussschalen, alten Autobatteriegehäusen, Verbundwerkstoffen, Braunkohle, Biomasse, Hühnermist, Sonnenblumenschalen, Klärschlamm, Aluminium Shredder u.v.a.m.

Pyrolyseofen

Sichter

Sichter werden zur Klassierung, d.h. zur Trennung von feinkörnigen Schüttgütern in Korngrößenklassen oft im Verbund mit Zerkleinerungsanlagen, aber auch für spezielle Aufgaben, wie z.B. der Herstellung eines Schüttgutes in dem Staub ausgetragen wird, eingesetzt.

Das Prinzip der Sichtung geht von unterschiedlichen Sinkgeschwindigkeiten auf unterschiedlichen Bewegungsbahnen der Luftströmung mit partikelgrößenabhängigen Widerstandskräften der umströmten Teilchen aus. Durch ein Ventilatorrad wird im Sichtraum ein Strömungsfeld durch Überlagerung einer Senken- und Drallströmung erzeugt. Das zu trennende Schüttgut wird über einen Streuteller quer zur Strömungsrichtung der Luftströmung geschleudert. Unter dem Einfluß der Schwer- und Zentrifugalkräfte werden die feinen Teilchen (Feingut) nach oben mit dem Luftstrom und die groben Teilchen (Grieße) nach unten ausgetragen. Das über den Streuteller angeordnete Zentrifugalsystem prägt der Luftströmung eine Drallströmung auf. Das Feingut im Luftstrom wird durch das Lüfterrad in den Feigutabscheideraum geschleudert und gleitet an der Außenwand in den Feingutaustrag. Das auf einer Welle angeordnete Lüfterrad mit Streuteller und Zentrifugalsystem wird über ein Winkelgetriebe mit einem drehzahlstellbaren Motor angetrieben. Der Sichtraum ist gegen Verschleiß mit einer Verschleißauskleidung geschützt.

Sichter

Dichtungen

Unter Abdichtungen ist hier das Abdichten eines rotierenden Rohres zum feststehenden Ein- oder Auslauf zu verstehen. Diese Abdichtungen werden eingesetzt an Drehrohröfen, Trockner, Trommeln, Mühlen etc. ZADCON bietet verschiedene Dichtungstypen an, optimiert nach Einsatzbedingungen. Durch minimale Leckage an Falschluft wird der Energieverbrauch verringert und dadurch der Wirkungsgrad gesteigert.

Seilzug
Einzeldichtsegmente werden durch gewichtsbelastete Seile radial auf Dichtbandage angedrückt, axial in Gehäuse geführt oder mit Federn gespannt.
Federblech
Die Abdichtung erfolgt durch gebogene Edelstahlbleche, die auf einer Bandage schleifen. Mit und ohne Anblasung.
Pneumatisch
Dichtung in radialer Richtung mit Flanschringen, die durch Pneumatikzylinder angedrückt werden, Dichtung in axialer Richtung durch Dichtungsschnur.

Pneumatische Dichtung

Ofenlängsverschiebungen

Ofenlängsverschiebungen dienen der axialen Verschiebung von Drehrohröfen, Trockner und Trommeln - zwecks gleichmäßiger Belastung und Abnutzung der Oberflächen von Zahnkranz/ Ritzel bzw. von Laufring und Laufrolle.

Wir liefern hydraulische Ofenlängsverschiebungen und elektromotorisch bewegte Ofenlängsverschiebungen. Diese können mit einer oder mit zwei Druckrollen ausgeführt werden.

Hydraulische Ofenlängsverschiebungen
Typ ZAD OLV H 1
- Hydraulikzylinder ist in Ofenachse angeordnet
- Mit im Hydraulikzylinder eingebautem Wegemesssystem
- Steuerung nach tatsächlichem Verschiebeweg
Typ ZAD OLV H 2
- Hydraulikzylinder bewegt Parallelogramm-Schlitten
Elektromotorische Ofenlängsverschiebungen
Typ ZAD OLV E
- Verschiebung erfolgt über elektromotorischen Verstellantrieb
- Vorwiegend für kleinere Anlagen geeignet.

Ofenlängsverschiebung

Drehrohrtrockner

Die Trockner von ZADCON GmbH werden sowohl eingesetzt zur Trocknung leicht-trocknender (Sand, Kies, Altglas) als auch schwer zu trocknender Materialien (z.B. Tone). Die Durchsätze reichen dabei von wenigen Tonnen bis zu ca. 100 t/h. Die Trockner können wir zu kompletten Trocknungsanlagen ausbauen.

Mit dem Drehrohrtrockner lassen sich grob- sowie feinkörnige Schüttgüter effizient trocknen. Dazu gehören unter anderem auch Produkte aus der Landwirtschaft wie Zuckerschnitzel, Grünfutter oder Weizen. Die Aufgabe des Schüttgutes in den Trockner erfolgt im Gleich- oder Gegenstrom zum Trocknungsgas, welches vorzugsweise Rauchgas eines externen Heißgaserzeugers ist.
Der Zylinder des Trockners ist auf zwei Laufringen in Rollenstationen mit Doppellagerungen horizontal gestützt und gelagert. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor und kann über ein Kettenrad, einen Zahnradantrieb, einen Keilriemenantrieb oder einen Reibradantrieb realisiert werden. Die Drehzahl ist selbstverständlich regelbar. Das von uns entwickelte Dichtungssystem verringert die Zufuhr von Falschluft und damit den Verbrauch von Wärmeenergie.
Zur Intensivierung des Stoff- und Wärmeübergangs kann der Drehrohrtrockner mit unterschiedlichen Einbauten versehen werden.

Spezielle Vorteile des Drehrohrtrockners sind:
- hohe spezifische Wasserverdampfung;
- hohe Trocknungstemperaturen und schonende Behandlung des Gutes beim Gleichstrombetrieb.

Drehrohrtrockner

Rohrmühlen

Die Rohrmühlen werden hauptsächlich als Kugelrohrmühlen, das bedeutet mit Kugelfüllung eingesetzt. In speziellen Fällen werden auch Stäbe zur Zerkleinerung verwendet.

Luftstrommühlen: Die Arbeitsweise der Luftstrommühle basiert auf der bewährten klassischen Methode der Schwerkraftmahlung, das fertiggemahlene Gut wird vom Luftstrom sofort aus dem Mahlprozess entfernt.

Einkammermühle: Sie werden in der Regel von 1,0 bis 5,4m Durchmesser, in Sonderfällen auch mit größeren Abmessungen gebaut. Sie besitzen keine Trennwände.
Diese Mühlen eignen sich zur Grob- und Vorvermahlung sowie zur Feinvermahlung.

Mehrkammermühlen: Durch den Einsatz einer variablen Zahl von Trennwänden werden mindestens zwei Kammern gebildet. Sie werden verwendet als:
- Durchlaufmühlen
- Becherwerksumlaufmühlen mit Endaustrag
- Becherwerksumlaufmühlen mit Mittenaustrag

Rohrmühle

Weitere Komponenten

Periphere Maschinen- und Anlagenteile zu den vorgenannten Hauptaggregaten

  • Antriebe

    Für Drehrohröfen, Trommeln und Rohrmühlen u.a .liefern wir komplette Antriebe als
    Zentralantriebe, Zahnkranzantriebe, Kettenantriebe sowie Reibradantriebe. Hierzu liefern wir auch einzelne Antriebsteile wie:
    - Zahnkranz
    - Ritzel
    - Achsen
    - Lager
    - Kettenräder
    - Reibräder, mit Stahloberfläche oder gummiert

  • Einbauten

    Für Drehrohröfen, Trockner, Trommeln und Rohrmühlen. Einbauten werden entsprechend der technischen Aufgabenstellung ausgelegt, konstruiert und gefertigt. Unter Einbauten verstehen wir z.B. Mühlenzwischen- und Mühlenaustragswände, Mühlenvortrockenkammer, Ketten, Hubschaufeln, Zelleneinbauten oder Gusseinbauten.

  • Pendelklappen

    Klappenkästen werden als Einzelpendel-, Doppelpendelkasten oder als deren Kombinationen eingesetzt. Sie dienen zum Ein- oder Austragen von feinst- bis grobdispersen Schüttgütern und zum gasdichten Abschluß von Prozeßräumen. Bei einfachen Klappenkästen werden die Pendelklappen gewichtsbelastet bedient, bei höherer Anforderung des gasdichten Abschlusses der Prozessräume werden die Klappen zwangsgesteuert geöffnet bzw. geschlossen.

  • Lager

    Wir liefern sowohl wälzgelagerte als auch gleitgelagerte Lagerstationen für Drehrohröfen, Trommeln und Rohrmühlen.
    Als Wälzlager setzen wir Produkte namhafter deutscher Hersteller in allen verfügbaren Standardgrößen ein. Die Lagergehäuse sind z.T. Eigenkonstruktionen.
    Die Gleitlager als hydrodynamische oder hydrostatische Lager sind Eigenkonstruktionen, die mit Wasserkühlung ausgeführt werden können. Die Lagergehäuse sind vorwiegend Schweißkonstruktionen. Die Schmierung erfolgt als Tauchschmierung oder als Pumpenschmierung mit Öl. Die Lagerschalen zur Aufnahme der Achsen sind aus speziellen Werkstoff-Legierungen gefertigt.
    Für die Lagerung von Mühlen können Pendelrollenlager, Gleitlager mit Lagerschalen (als Halslagerung) oder Gleitschuhlager am Mühlenzylinder zum Einsatz kommen – je nach technischen oder wirtschaftlichen Erfordernissen.

  • Laufrollen/Laufringe

    Drehtrommeln sind je nach Länge mit zwei oder drei –meist einteiligen Laufringen ausgestattet, die wiederum auf Laufrollenpaaren gelagert sind. Die Belastungen vom Drehrohr gehen direkt über die Laufringe in die Rollenstationen und letztlich in die Fundamente. Laufringe und besonders auch Rollen sind deshalb hohen Belastungen unterworfen. Sie werden mit den Erfahrungen der ZADCON besonders sorgfältig dimensioniert.

  • Rohrleitungen

    Für unterschiedlichste Medien - ob Luft, Heißgase, technische Gase oder Feststoff-Gasgemische - und Mengen konstruieren wir die passenden Rohrleitungen mit den erforderlichen Zubehörteilen.

  • Laufringbefestigungen

    - Aufgeschweißt: Der Laufring wird in Richtung der Ofenachse auf dem Ofenzylinder verschweißt
    - Lose: Der Laufring wird in Richtung der Ofenachse auf dem Ofenzylinder fixiert, sodass er sich in Umfangsrichtung relativ zum Ofenzylinder verdrehen kann.
    - Keilbefestigung: Der Laufring wird spaltlos ausrichtbar/zentrierbar mittels axialverschiebbarer Keile auf dem Trommelmantel festgesetzt und verschweißt. (Schlupf und verschleißfrei zwischen Trommel und Laufring)
    - Verzahnter Laufring: Der Laufring wird über seine Innenverzahnung formschlüssig mit dem Ofenzylinder in Umfangsrichtung verbunden. Das gesamte Ofengewicht wird auf der Innenverzahnung des Laufrings tangential abgestützt. Durch die tangentiale Lastübertragung wird der Ofenzylinder bei allen Betriebszuständen kreisrund gehalten.
    - Aufgeschraubt: Der Laufring wird in Richtung der Ofenachse auf dem Ofenzylinder Verschraubt

  • Schutzeinrichtungen

    Hierzu zählen z. B. Zahnkranzschutzhauben, Hitzeschutzbleche an Lagerstationen, Schutzeinrichtungen an sich bewegenden Teilen uvm.

  • Ofenein- und Ausläufe

    Der Einlauf wird durch hitzebeständige Endschusssegmente gebildet, die -je nach Einsatzbedingungen- aus Edelstahl bestehen und ggf. auch durch Ausmauerung und Kühlung geschützt werden. Die Segmentbauweise gewährleistet die Aufnahme der Ausdehnung durch die hohen Temperaturen.
    

 Drehofenausläufe sind noch höheren Beanspruchungen durch die auszutragenden Materialien und durch die Hitzeeinwirkung ausgesetzt. 
 Von der ZADCON GmbH werden deshalb hochhitzebeständige Auslaufschutzsegmente eingesetzt, die spannungsfrei zum Doppelmantel zusammengesetzt werden können. Über Tragarme werden die Segmente mit dem Ofenmantel verbunden. Die durch diese Segmente gebildete Stirnseite kann zusätzlich mit Beton vergossen und dadurch besonders langlebig gestaltet werden. Von außen wird dieser aus den Segmentteilen gebildete Doppelmantel mit Kühlluft angeblasen.

  • Wärmetauscher / Vorwärmer

    Wärmetauscher werden vor Drehöfen installiert und werden wie diese für die entsprechenden diversen Schüttgüter eingesetzt. Die von der ZADCON GmbH verfahrenstechnisch ausgelegten, konstruierten und gebauten Wärmetauscher sind klassische, mehrstufige Zyklonvorwärmer mit verfahrensbedingt üblicherweise angeschlossener Kalzinierstrecke. Der Wärmeaustausch erfolgt im Gegenstromprinzip mit intensiver Vermischung und Teilentsäuerung. Die Restentsäuerung kann im Calcinator oder in der Calcinierzone des Drehofens stattfinden.
    Weiterhin kommt der Steigrohrtrockner als Wärmetauscher zum Einsatz
    - Materialerwärmung erfolgt in einem senkrecht stehenden Rohr mittels vorgewärmter Luft, Heißgase oder auch Abgase, - mit anschließender Abscheidung des Vorwärmgutes im Zyklon
    - geringer Platzbedarf
    - flexibles Vorwärmverfahren mit geringem Wartungsaufwand
    - Aufgabematerial muss hinreichend rieselfähig sein, oder die Aufgabe
    erfolgt mit Schleuderwalze zur Desagglomerierung übergroßer Agglomerate

Komponenten

Ersatzteile

Wir liefern Ersatzteile für alle von ZAB Dessau / ZADCON Konstruierten und errichteten Anlagen.

Wie zum Beispiel:

- Zementwerk Bernburg, Deutschland
- Zementwerk Karsdorf, Deutschland
- Zementwerk Deuna, Deutschland
- Zementwerk Nowing, Polen
- Zementwerk Malogoszcz, Polen
- Zementwerk Musulmiye I, Syrien
- Zementwerk Hama, Syrien
- Zementwerk Adra, Syrien
- Zementwerk Tartous 1+2, Syrien
- Zementwerk Beli Isvor, Bulgarien
- Zementwerk Fabrica Cementa „Sharr“, Kosovo
- Zementwerk Cienfuegos, Cuba

Darüber hinaus können Sie über ZADCON Verschleiß- und Ersatzteile auch für Anlagen aller anderen Industriebereiche beziehen, in denen Drehrohrtechnik im Einsatz ist.

Ersatzteile für von ZAB Dessau errichtete Anlagen

LEISTUNGS­UMFANG

Profitieren Sie von unserem Know How und nutzen Sie unsere Möglichkeiten!

Konstruktion
Maschinen, Entwurfszeichnung, Fundamentzeichnung, Zusammenstellungszeichnung, Dokumentation

Verfahrenstechnische Auslegung / Dimensionierung

Drehrohröfen
direkt:
Zement, Kalk, Gips, Gips Schwefelsäure, Ton, Blähton, Dolomit, Magnesit, Phosphat, Zinkoxid, Titanoxid, Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxyd, Siderit, Kaolin-Bauxit-Gemisch, Aluminiumkalzinierung, Zinkrecycling, Asbestbetonrecycling, Klärschlamm, Ölschlamm, Sondermüll, Aktivkohle, Aktivkohleregenerierung
indirekt:
Flusssäure, Petrolkoks

Pyrolyseöfen
Abfall, Biomasse-Torrefizierung, Altreifen, Aktivkohle, Holzkohle, diverse

Drehrohrtrockner für Schüttgut
Gleichstrom oder Gegenstrom

direkte Trocknung
Drehrohrtrockner mit unterschiedlichen Einbauten, Schaufeleinbauten, Bogeneinbauten, Segmenteinbauten

indirekte Trocknung
Material und Heißgas getrennt

indirekte Trocknung
Dampftrockner

Kühler
direkte Kühlung, Drehrohrkühler mit unterschiedlichen Einbauten, indirekte Kühlung mit Luft oder Wasser in Röhrenkühler oder Sektionalkühler

Wärmetauscher / Vorwärmer
Zyklonvorwärmer (mehrstufig), Schachtvorwärmer, Steigrohrvorwärmer, mit Schlagwelle, ohne Schlagwelle

Staubabsetzkammern

Nachbrennkammern

Sichter
ZUS (ZADCON Umluft Sichter),
ZHZS (ZADCON Hochleistungs Zentrifugal Sichter)

Mühlen
Aufbereitung/Zement

Bauteile

Ofenmäntel
Schwarzstahl, Edelstahl, Ausmauerung

Laufringe
lose, aufgeschweißt, geschraubt, verzahnt, geschmiedete oder gegossene Bandagen

Zahnkränze
Guss oder Stahlkonstruktion, Brückenbefestigung, Laschenbefestigung, Ritzel mit Welle, Lager, Zahnkranzschutz, Wärmeschutz, Grundrahmen

Antriebe
Hauptantrieb, Hauptmotor, Grundrahmen, Wärmeschutz, Hilfsantrieb, Grundrahmen, Überholkupplung, Hilfsmotor, Kettenantrieb, Reibradantrieb

Laufrollen
auf Achse aufgeschrumpft, gegossen oder geschmiedet, mit Wälzlagern, mit Gleitlagern, als Einzellager, als Doppellager, Grundrahmen, Wärmeschutz

Druckböcke
stationär, Einzeldruckbock zwei Rollen, Ofenlängsführung, Zwolf (Parallelogramm), elektrisch, hydraulisch, HDR, Hydraulikaggregat, Steuereungskasten, Grundrahmen

Ofenendschüsse
einfach, Kühlschuss, Endschussplatten, einfach, für Kühlschuss, mit Betonvorsatz, Endschusskühlung

Ofendichtungen
pneumatisch, mit Federblechen, Seilzug

Ofenein- und ausläufe
Mulden, luftgekühlt, wassergekühlt, einfach, ausgekleidet, Schurren, einfach, wassergekühlt

Gehäuse
Einlauf-, Auslauf-, Übergangsgehäuse

Rohre
Systemgas-

Steinhalteringe
Kompensatoren, Heißgasklappen

KONSTRUKTION

Unsere erfahrenen Konstrukteure arbeiten an CAD-Arbeitsplätzen mit modernster Software zu verschiedensten Aufgaben­stellungen wie der Entwicklung von Maschinen oder Maschinen­komponenten, der Optimierung von zu ersetzenden Anlagen­teilen oder zu Themen der Forschung und Entwicklung.

VERFAHRENSTECHNISCHE AUSLEGUNG

Die verfahrenstech­nische Dimen­sionierung von Drehrohr­apparaten und deren Zubehör wird im Hause ZADCON durch eigens Fach­personal durchge­führt. Darüber hinaus existiert eine sehr erfolgreiche Zusammen­arbeit mit dem Institut für Strömungs­technik und Thermo­dynamik der Otto von Guericke Universität – Magdeburg, namentlich Prof.Dr.-Ing. Specht und JProf.Dr.-Ing. Herz, sowie weiteren Uni­versi­täten, Hoch­schulen, Forschungs­ein­rich­tungen und Fachfirmen.

Institut für Strömungstechnik und Thermodynamik

AUFTRAGSFERTIGUNG

ZADCON ist nicht an einen Fertiger gebunden, arbeitet jedoch mit hervorragenden Partnern, zum Teil auch vor Ort, sehr eng zusammen. Aufgrund unserer Arbeitsweise bringen wir Qualität und kurze Wege in Einklang. Die Fertigungskontrolle sowie die Abnahme erfolgt durch unsere Fachingenieure.



MONTAGE

Wir liefern unsere Produkte weltweit und montieren sie vor Ort zu kompletten Maschinen oder Anlagen durch spezialisierte Fachfirmen.

SERVICE

Unser Service übernimmt die Erarbeitung von Expertisen zu bestehenden Anlagen, den Austausch defekter Anlagenteile sowie die Optimierung von Anlagen, aber auch die Inbetriebnahme und Beratungen zu Fragen der Verfahrenstechnik. Desweiteren unterstützen wir weltweit Betreiber von Anlagen, welche durch ZAB Dessau errichtet wurden.

ERSATZTEILLIEFERUNG

Wir liefern weltweit Ersatzteile und Konstruktive Bauteile für die Drehrohrtechnik, für Maschinen- und Anlagentechnik. Ersatzteile können sein:
Ritzel, Lager, Wellen, Laufrollen, Laufringe, Zahnkranz, Ofenschüsse und vieles mehr.